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Perioden der Erdgeschichte, die durch eine Ausdehnung der Vergletscherung und eine Klimaverschlechterung gekennzeichnet sind. Die letzte Eiszeit begann vor etwa 1,6 Millionen Jahren, mit dem Beginn des Quartärs. Von Eis bedeckt waren auf der Südhalbkugel Antarktis und Patagonien, auf der Nordhalbkugel Teile Nordamerikas und Sibiriens sowie Nordeuropa, die Arktis und die Alpen. Für letztere lassen sich vier große Eiszeiten unterschieden, die nach den Nebenflüssen der Donau und Isar als Günz-, Mindel-, Riß- und Würmeiszeit bezeichnet werden. In Norddeutschland wurden die Eiszeiten nach den Flüssen Elbe, Elster, Saale und Weichsel benannt. Obwohl sich die kontinentalen Eismassen vor etwa 10 000 Jahren - also gegen Ende des Pleistozäns - aus Nordamerika und Europa zurückzogen, gehen viele Wissenschaftler davon aus, dass die Eiszeit noch nicht vorüber ist, wir also nur in einer so genannten Zwischeneiszeit leben.
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